Mutti # 8 ist 29 Jahre alt und hatte aufgrund des Kinderwunsches die Pille abgesetzt. Die Schwangerschaft wurde in der 6. Woche offiziell festgestellt. Sie selber habe es aber schon bei der Einnistung gemerkt, da sie während der Nachtschicht plötzlich das Gefühl hatte, ohnmächtig zu werden. Außerdem hatten Mutti #8 und ihr Mann direkt nach dem „Bettspielchen das Gefühl, dass es geschnackelt hat“. (ich lach mich schlapp!!!!)

Eigentlich sollte die Hochzeit und der Hausbau noch vor einer Schwangerschaft vonstattengehen. Aber es kommt ja immer anders, als man denkt. Im Wohnzimmerrohbau hat Mutti #8 ihrem Mann den positiven Test zusammen mit einem BVB-Schnuller überreicht. Dass es tatsächlich „geschnackelt“ hat, freute ihn nun umso mehr, dennoch habe er Respekt vor der neuen Aufgabe gehabt.

Während eines Vorbereitungsgesprächs bezüglich der anstehenden Hochzeit, wurde die Familie eingeweiht. Ihre beste Freundin, die auch gleichzeitig Mutti #8’s Arbeitskollegin ist, habe es anhand ihrer Stimme sofort gemerkt, als sie sich aufgrund von einem ärztlich verordneten Nachtdienstverbot telefonisch krankmeldete.

Die Schwangerschaft verlief problemlos, bis auf leichten Schwindel und etwas Übelkeit ohne Erbrechen bis zur 13. Woche. Ab Mitte der Schwangerschaft haben die Füße ihrer kleinen Tochter ihre Rippen auf der rechten Bauchseite geärgert, was sehr schmerzhaft gewesen ist. Als es dem Ende der Schwangerschaft entgegen ging, war alles schwer: sitzen schwer, liegen schwer, gehen schwer, stehen schwer.

Der Entbindungstermin wurde vom 27.02.2016 auf den 24.02.2016 vordatiert. Vorbildlich begannen die Wehen morgens am korrigierten Termin. Ab 17:00 Uhr kamen sie regelmäßig alle 20 Minuten. Letztendlich kam es allerdings nach 56 Stunden regelmäßiger Wehen aufgrund eines Geburtsstillstandes (Muttermund bei 7 cm) im Beisein ihres Mannes zu einem Kaiserschnitt. Am 27.02.2016, dem ursprünglichen Termin, wurde somit ein 54 cm langes und 3.970 g schweres Mädchen geboren.

Der Alltag wurde plötzlich total auf den Kopf gestellt. Bisher hatte Mutti #8 gern ausgeschlafen, aber nun ist die Nacht spätestens um 7 Uhr zu Ende. Ohnehin ist ihre Tochter eine sehr schlechte Schläferin. Leider gerät die gemeinsame Zeit mit ihrem Mann immer wieder zu kurz, sodass sie aktuell daran arbeiten, wieder mehr den gemeinsamen Hobbies nachzukommen. Ebenso ist ein weiteres Kind geplant.

Sie selbst beschreibt sich nun als viel geduldiger. Zu Beginn der Schwangerschaft habe sie 9 Kilo abgenommen. Nach der Geburt ihrer Tochter hatte sie sofort ihr altes Gewicht wieder. Durch das Stillen habe sie weiter an Gewicht verloren, sodass sie nun 6 Kilo weniger als vor der Schwangerschaft auf der Waage hat.

Vielen Dank Mutti #8

 

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