Nicole vom Linichri Blog hat zur Blogparade aufgerufen. Es geht um das Zusammenleben von Kind und Tier.

Ich selbst bin seit meiner Kindheit von Tieren umgeben gewesen. Wenn es keine Tiere direkt bei mir Zuhause waren, handelte es sich im die Haustiere von den Großeltern oder von Freunden.

Zu den eigenen Haustieren, die ich während meiner Kindheit/Jugend durchfütterte, zählen Hamster und Vögel in sämtlichen Ausführungen, Kaninchen und Fische. Dabei musste ich feststellen, dass der jeweilige Schmerz des Abschieds von der Körpergröße des Tieres abhing. Vögel und Fische waren definitiv leichter begraben, als die pelzigen Freunde, was einfach von der körperlichen Nähe abhängig zu machen ist. Fische und Vögel sind nun mal nicht zum Kuscheln da. Entsprechend waren die Abschiede von den Hunden und Katzen der Großeltern schon echt hart. 

Also ja, ich bin ein großer Tierfreund.

Mittlerweile bin ich erwachsen, verheiratet und Mutter. Es leben derzeit 4 Katzen (Haus- u. Freigang-Katzen) mit uns unter einem Dach. Unseren Hund mussten wir vor 3 Jahren nach schwerer, langer Krankheit einschläfern lassen. Im selben Jahr wurde unsere ursprüngliche Nr. 4 der Katzen von einem Auto überfahren. 

Diese furchtbar traurigen Erlebnisse überwiegen beinahe das schöne und gemeinsam Erlebte. Wir sind daher an einem Punkt angekommen, an dem wir uns nicht vorstellen können, uns in naher Zukunft neue Haustiere anzuschaffen. Unsere vorhandenen Katzen sollen so lange bleiben, wie sie wollen. Danach soll Schluss sein. 

Wenn unser Sohn in einigen Jahren selbst Verantwortung übernehmen will und kann, werden wir das Thema vermutlich noch einmal durchkauen müssen. Wir werden ihm die Vor- und Nachteile vor Augen halten. Wohin mit dem Tier im Urlaub? Was ist, wenn das Tier krank ist / wird? Dies sind nun einmal wichtige Dinge, über die man im Voraus nachdenken muss. 

Immer wieder rege ich mich auf, wenn Leute via eBay Kleinanzeiger Katzen, Hunde etc. „am besten umsonst und mit Zubehör“ haben möchten. Wenn da schon das Geld fehlt, darf das Tier am besten niemals krank werden und auf ärztliche Hilfe angewiesen sein. Diese armen Geschöpfe landen dann auf der Straße, weil sie Umstände bereiten und teuer werden. Mit viel Glück gelangen sie ins Tierheim, statt vor ein Auto.

Zurück zum Thema Kinder und Haustiere: Theoretisch spricht nichts dagegen, solange sich in der Praxis über sämtliche Vor- und Nachteile ausgiebig Gedanken gemacht wurden.

Danke an Nicole, die mich dazu inspiriert hat, mich mit dem Thema auseinander zu setzen.

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2 Gedanken zu “Kinder & Tiere: ja oder nein ?

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